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 Raphael Osbourne

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Raphael
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BeitragThema: Raphael Osbourne   16.03.18 11:51


Charaktersteckbrief


Raphael Osbourne

-

23 Jahre

11. Juni

männlich

Mensch

Transmuter

Charakter

Würde man Raphael auf der Straße erblicken, würde man vielleicht viele Vermutungen zu seiner Persönlichkeit aufstellen, die wohl eher nicht ganz richtig sein dürften. Zum einen könnte man mit einem eher mürrischem Typen rechnen, der einfach so in den Tag hineinlebt oder einem Playboy, der einfach nur nach Abenteuern sucht. Doch das hinter diesem Äußeren ein engagierter Mediziner und hilfsbereiter Menschenfreund steckt, würde man nicht sofort vermuten. Wie so oft täuscht der erste Eindruck und man sollte ein Buch lieber nicht immer nach seinem Einband beurteilen. Es mag stimmen, dass Raphael auf den ersten Eindruck eher mürrisch und desinteressiert wirkt, doch hat er nur immer Probleme damit bei neuen und fremden Personen aufzublühen. Es braucht seine Zeit. Doch selbst wenn man ihn eine Weile kennt und man sich gut versteht ist er eher ein ruhiger und verhaltener Geselle. Er denkt viel über Gesagtes nach und wählt seine Worte lieber bedacht und weise, als das er einen Schwall aus Worten loslässt. Jedoch hindert ihn dies nicht daran, seine Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft in dieser Welt zu teilen. Raphael hat stehts ein offenes Ohr für Probleme von anderen und versucht auch anschließend eine Lösung zu finden oder einen Ratschlag zu geben. Dies hat ihn auch zu seinem Wunsch gebracht, einer der besten Mediziner dieser Welt zu werden. In seiner Vergangenheit hat er einmal heftig versagt und dies hat ihn bis heute stark geprägt. Er ist immer stehts bemüht Aufgaben nach seinem besten Gewissen zu erledigen, besonders wenn es um die Medizin geht, gerät dadurch aber oft in einen Tunnelblick, der ihn für andere Sachen unempfänglich macht. Er ist bedacht darauf, diese Aufgabe abzuschließen. Diese Eigenschaft ist oft nützlich, fast so oft kann sie ihm aber auch im Weg stehen.
Durch seine hohe Selbstbeherrschung ist er in der Lage, in Situationen in denen andere bereits vor Wut kochen würden oder schlotternde Knie hätten, stehts eine Ruhe in sich zu halten, welche ihm Hilft gewisse Situationen durchzustehen.
Sein Dasein als Mediziner hat seine guten und schlechten Seiten. So ist er stehts zur Stelle, wenn es darum geht Leid zu heilen und Menschen vor Krankheiten oder gar dem Tod zu bewahren, aber er hat dadurch auch einen stark ausgeprägten Beschützerinstinkt, der sein eigenes Wohl oft in den Schatten stellt. Ebenso würde er wohl nie eine Person töten. Er war noch nie in so einer Lage, wo er über das Schicksal eines Menschen entscheiden musste, doch würde er wohl Mord als letzte Alternative in Betracht ziehen. Viel zu sehr bewundert er das Wunder des Lebens. So verabscheut er auch unnötig, grausame Gewalt, insbesondere wenn diese Unschuldige trifft.
Sein oft mürrisches Auftreten geht wohl aus seiner ständigen Müdigkeit hervor. Aus ungeklärten Gründen fühlt sich Raphael nie wirklich ausgeschlafen und gehört zu der Gruppe von Menschen, die jederzeit und egal wo ein tiefes Nickerchen halten können. Dennoch behält er einen klaren Verstand, wenn es um wichtige Situationen geht, doch im Alltag wirkt er stehts etwas verschlafen. An besonders schlimmen Tagen tut im Ruhe am besten. Generell ist er eher ein Freund von entspannter und ruhiger Stimmung. Lärm, Krach und besonders das Großstadtleben haben ihm noch nie wirklich zugesagt. Er versteht nicht, wie Menschen ihr ganzes Leben in einer solchen Umgebung verbringen können, wo Tag und Nacht die Straßen gefüllt sind. Der einzige "Lärm" der ihm gefällt, ist die Rock-Musik. Oft hat er Kopfhörer in seinen Ohren und die Lautstärke voll aufgedreht. Er liebt die harten und wilden Töne, sowie den leidenschaftlichen Gesang. Die Rock-Szene war auch eine der Inspirationsquellen für seine Tätowierungen. Sein Rücken zum Beispiel, wird vom Logo seiner Lieblingsband bedeckt. Er fand Tattoos schon immer schön und wollte auch seit jungen Tagen selber welche an seinem Körper tragen, doch dies wurde ihm vom Elternhaus untersagt. Viel zu wichtig wäre die Zukunft als erfolgreicher Arzt und da gehören keine "merkwürdigen Körpermalereien" hin. Doch nachdem er ihnen den Rücken zugewandt hatte, sah er auch keine Grund mehr dieser Leidenschaft nicht nachzugehen. Für ihn sind sie wie Portraits.. andere kaufen sich teure Bilder und hängen sie sich in die Wohnung, er lässt sich mit Tinte verzieren und trägt diese Kunstwerke stehts bei sich.
Weitere Leidenschaften oder Hobbys sind unter anderem das Laufen gehen oder das Schwertkampftraining. Mit beiden Sachen fing er recht früh an und beides konnte sich bis jetzt durchsetzten, wobei er den Schwertkampf besonder gern gewonnen hat. Er liebt es sich körperlich zu betätigen und fit zu bleiben. Wiederum kann er die Menschen nicht verstehen, die ihren Körper nicht "pflegen" und ihn sogar mit Drogen, Tabak oder übermäßigem Alkoholkonsum vergiften. Natürlich ist ein Abend mit Freunden durchaus eine Möglichkeit für einen kleine Trunk, doch sollte dies keinesfalls zu einer Gewohnheit oder einem täglichen Ritual werden. Bei Drogen und Tabak ist er noch strikter.. das sind nur Konsumgüter, die dem Körper wirklich schaden.
Seine Meinung über die Hunter Association ist recht positiv. Er hat sich noch nie wirklich mit ihnen auseinander gesetzt, doch hat er von ihnen gehört. Sie arbeiten in verschiedenen Bereichen sowie beispielsweise dem Festsetzten von Kriminellen, dem Erforschen unbekannter Tier- und Pflanzenarten und dem Auffinden vermisster Personen. Doch kann man seine gute Meinung nicht auf alle ihre Mitglieder beziehen, immerhin hat jeder Hunter unterschiedliche Beweggründe und Ziele, die er mit seiner Tätigkeit erreichen will. So wird es auch unter ihnen schwarze Schafe geben. Ebenso kann man die Mitglieder der kriminelle Welt nicht alle in einen Topf werfen. Natürlich haben sie sich gegen den Weg des Gesetztes gerichtet und schaden dem öffentlichen Wohl, doch gibt es hier den Unterschied zwischen den Menschen, die vielleicht einfach einen falschen Weg eingeschlagen haben und denen, die ihre kriminelle Karriere bewusst verfolgen und dies aus freien Stücken tun. Hierbei kann auch Raphael keine Meinung auf alle beziehen und würde von Fall zu Fall unterschiedlich entscheiden.


Traits und Quirks

Vorlieben:
+ die Medizin und ihren Nutzen für das Wohl der Menschheit
+ Nickerchen
+ Bücher
+ Ruhe
+ Tätowierungen
+ Rock-Musik
+ Joggen & Schwertkampftraining
+ Sushi
+ schwarzer Tee
+ leicht bewölkter Himmel und Nieselregen

Abneigungen:
- unnötige, grausame Gewalt
- kurze Nächte
- Spinnen
- Großstadt-Chaos
- Personen, die lediglich um ihren Ruf bemüht sind
- Electro (Musik)
- das Vergiften des Körpers durch Alkohol, Tabak oder harte Drogen
- Wild (Fleisch)
- Kaffe
- drückende Hitze

Stärken:
+ begabter Schwertkämpfer
+ medizinische/chirurgische Kenntnisse
+ zielstrebig
+ intelligent
+ Selbstbeherrschung
+ hilfsbereit/Beschützerinstinkt

Schwächen:
- Weitsichtigkeit
- ständige Müdigkeit
- verfällt schnell in einen Tunnelblick, wenn er sich mit "wichtigen Sachen" befasst
- Arachnophobie
- ehrt das Leben (Mord kommt für ihn nicht in Frage) 
- Beschützerinstinkt


Erscheinung

Aussehen: Bei Raphael handelt es sich um einen jungen Mann mit einer stolzen Größe von 1,97m. Er ist von recht schlanker Statur, doch kann man durchaus die Ergebnisse eines regelmäßigen Trainings erkennen. Er ist kein Muskelberg, aber auch kein sogenannter "Lauch". Sein Hautton ist von Natur aus etwas dunkler, was wohl an den südländischen Wurzeln mütterlicherseits liegen mag. Von großartiger Bräune aufgrund von Sonnenstrahlen kann man jedoch nicht sprechen.
Seinen Kopf bedeckt eine dichte, kurze, schwarze Haarpracht, die jedoch immer recht unordentlich aussieht und nur in wenigen Fällen mit ein paar Hangriffen zurecht gelegt wird. Seine Koteletten reichen ungefähr bis auf Mundhöhe.
Seine bernsteinfarbenden Augen strahlen, passend zu den mittlerweile schon fast natürlichen, dezenten Augenringen, eine leichte Müdigkeit oder Desinteresse aus. Getrennt werden die Augen von einer schmalen Nase mit einer geraden Spitze.
Dazu kommen noch schmale Lippen, die meistens einen mürrischen Ausdruck ausstrahlen, und ein recht kantiger Kieferbereich, dessen Kinn von einem Kinnbart geschmückt wird. Dieser wirkt durchaus gut gepflegt. Seinen Körper schmücken diverse Tätowierungen:
Hand-Tattoos:
 
Brust-Tattoo:
 
Rücken-Tattoo:
 
Schulter-Tattoos:
 
Unterarm-Tattoos:
 
Übersicht:
 


Kleidung: Man mag Raphael wohl nicht als Modeikone bezeichnen, doch hat er seinen Stil gefunden und legt dabei auf einen großen Wert auf Qualität. Diese muss nicht zwingend teuer sein und er achtet auch eher auf ein angenehmes und bequemes Tragegefühl, als auf die neusten Trends. Bevorzugt trägt er Hoodies, Kapuzenjacken oder Mäntel mit farblich passenden Jeans. Es kommt auch durchaus mal vor, dass er unter seinem Mantel oder Ähnlichem oberkörperfrei umher läuft. Dies tut er nicht um die Damenwelt zu beeindrucken, eher da er sich so auch ganz wohl fühlt. Bei der Schuhwahl hat er keine genauen Favoriten oder Arten. Hierbei richtet er sich, wie bei der allgemeinen Kleiderwahl, nach Umgebung, Anlass und Wetter. Eine wirklich bevorzugte Farbwahl hat er nicht, wobei er eher zu dunkleren Tönen tendiert. Sein wohl wichtigstes Kleidungsstück ist eine  weiße Fellmütze mit bräunlichen Punkten. Sie ist recht groß und hat einen etwas dickeren Rand. Diese Mütze trägt er so gut wie immer. Nicht weil sie ihm modetechnisch sonderlich gefällt, sondern weil sie für ihnen einen großen sentimentalen Wert hat..
Von fetten Klunkern und sonstigen protzigen Accessoires hält Raphael nicht viel, doch trägt er selbst dezenten Schmuck. Lässt man sein Nodachi mal außer acht, welches er quasi immer bei sich trägt, zieren sonst nur jeweils zwei goldene Ohrringe pro Seite sein Äußeres. Da er auf sie angewiesen ist, kann man seine schwarze Lesebrille nicht wirklich als Accessoire bezeichnen, doch ist diese durchaus erwähnenswert.

Bilder:
Spoiler:
 

Geschichte

Status: ehemaliger Medizin-Student/werdender Arzt, aktuell auf der Suche nach einer neuen Bestimmung

Story: Der Name Osbourne sagt den Leuten etwas, selbst wenn man sich nicht unbedingt mit der Medizin und ihren Koryphären befassen sollte. Sie gilt als Familie, deren Vergangenheit schon voller guter Ärzte war und dies bis zum heutigen Tage fortgeführt hat. So wurde auch eine entsprechend große Erwartung in ihren Nachwuchs gesteckt. Auch ereilte Raphael, der jüngste Spross der Familie Osbourne, das "Glück" dieses Rufes. Er war der zweite Sohn der Familie, geboren in der Nähe von Yorknew City, und stand so schon von Beginn an im Schatten seines fünf Jahre älteren Bruders. Ähnlich wie er, musste Raphael schon früh die Schulbank drücken und hatte nur die besten Privatlehrer um sich. Doch wurde ihm immernoch zugepflichtet, er müsse sich ein Beispiel an seinem Bruder nehmen. Dieser war ja so ein begabter und intelligenter Junge. Auch Raphael war nicht auf den Kopf gefallen, doch ermüdeten ihn die ständigen Vergleiche mit seinem Bruder. Er war ja schließlich kein Klon. So machten ihm die Angestellten des Hauses das Thema Medizin madig. Diese waren auch den Großteil der Zeit für Raphael und seinen Bruder zuständig. Kindermädchen, Privatlehrer und Butler, soweit man sehen konnte. Die Eltern waren sehr beschäftigte Leute. Sein Vater, Alexander Osbourne, war ein renommierter Chirurg und hatte angeblich einen Haufen Arbeit zu erledigen und den Rest der Zeit musste er für den Erhalt seines Rufes in der Öffentlichkeit opfern. Dies hieß etliche Besuche auf Galas und anderen High Society-Veranstaltungen. Begleitet wurde er hierbei von seiner Frau, Maria Osbourne. Sie selber war einmal eine gewöhnliche Krankenschwester und hatte si ihren Mann kennengelernt. Heutzutage genoss sie nunoch das Leben im Reichtum und Erfolg ihres Mannes.
Der wirkliche Sinn der Medizin war bei den Osbournes schon lange nicht mehr im Vordergrund - das Heilen von Krankheiten, das Beenden von Leid und für das Wohl der Menschen zu sorgen. Sie kümmerten sich nur noch um ihr Ansehen und den Erhalt ihres Rufes. Dies merkte Raphael recht früh.. und es gefiel ihm nicht. An sich mochte er den Beruf seines Vaters, doch hatte er etwas gegen die Einstellung die dieser hatte. "Den Ruf der Familie erhalten" heiß es immer. Was bringt einem er Ruf, wenn dafür etliche Menschen leiden und sterben müssen, nur weil man sich zu fein ist diese zu behandeln und einen möglichen Fehlschlag nicht auf seinem Konto haben möchte ? Raphael wollte anders sein. Ein Arzt oder Chirurg für die Allgemeinheit und nicht nur für die obere Schicht. Wer krank ist wird behandelt, egal woher er kommt. So sträubte er sich nicht gegen den Leitfaden seiner Eltern, um ihn zu einem guten Mediziner zu machen, doch entwickelte er keine wirkliche Bindung zu seiner Familie. Er verbrachte lieber Zeit mit Freunden, die er auf irgendwelchen Spielplätzen kennengelernt hatte. Er bewegte sich viel außerhalb seiner Schicht, spielte lieber Fußball auf einem dreckigen Feld, als Violinenunterricht zu nehmen. Seine Eltern wollten ihn aber eher in ihrne Reihen halten und stellten ihm so eine Wahl zur Verfügung. Er durfte sich irgendetwas aussuchen und würde dafür nur die besten Lehrer bekommen. Er entschied sich für das Training im Schwertkampf. Er hatte bei einem Freund mal einen Film gesehen, indem ein Mann mit einem Katana ein ganzes Haus zerlegt hatte. Dies war für ihn als Kind natürlich der große Hammer, also wollte er auch so etwas können. Er begann mit dem Unterricht und machte schnell gute Fortschritte. Er brachte ein gewisses Talent mit, welches vom Lehrer lobend anerkannt wurde. Doch hielt das Raphael nicht davon ab, weiterhin mit seinen Freunden Zeit zu verbringen. Die Kinder von den befreundeten Familien waren ihm alle zu langweilig. Sie konnten nur prahlen und geschwollen daherreden. Die  Erziehung ihrer Eltern hatte bei ihnen wohl mehr Erfolg gehabt als bei Raphael.
Trotz der Meinungsverschiedenheit beim Grund des Mediziner-Daseins, war Raphael ein guter Schüler. Es machte ihm Spaß Sachen zu lernen und sich selber durch Noten zu testen. Auch die Medizin an sich hatte sein Interesse geweckt. Er gab sich immer besonders viel Mühe bei Sachen, die damit verbunden waren und fasste sich irgendwann den Wunsch, selber ein Chirurg zu werden. Im Gegensatz zu seinem Vater jedoch, um die Menschen von ihrem Leid zu befreien.
Mit zunehmendem Alter wurde auch der Spalt zu seiner Familie immer größer. Während sein großer Bruder wie ein braver Hund dem Beispiel seiner Eltern folgte, und bald zu einer jüngeren Version seines Vaters wurde, hatte Raphael sich für deutlich andere  Sachen interessiert. Er hing gern mit Freunden ab, hörte laut Rock-Musik und begeistere sich für Tattoos. Diese kamen natürlich für seine Familie überhaupt nicht in Frage und da er keinen großen Streit verursachen wollte, beließ er es auch nur beim Träumen von eigenen Tätowierungen. Modisch setzte er sich auch vom Bild seiner Familie ab. Während man sie als typische "Schnösel" einstufen konnte, führte Raphael einen eher "coolen" Styl. All dies tat er nicht um gegen die Erziehung seiner Eltern zu rebellieren, er wollte einfach so sein, wie er sich wohl fühlte.
Mit dem Abschluss der Schule begann für Raphael das Studium der Medizin. Natürlich war dies von seinen Eltern schon seit seiner Geburt an geplant, doch hatte er selbst auch den Wunsch danach. Immer noch wollte er ein Chirurg werden und den Menschen helfen. So ging er auf eine Elite-Universität und wurde recht schnell zu einem der besten Studenten, die die Uni derzeit zu bieten hatte. Voller Leidenschaft und Hingabe paukte er und schlang alles in sich hinein, was die Professoren von sich gaben. Seine Eltern waren überrascht, als sie vom Erfolg ihres jüngsten Sohnes erfuhren. Niemals hätten sie damit gerechnet, dass Raphael ihrem Ältesten Konkurrenz machen könnte. So kam es zum ersten Mal in seinem Leben zu mehreren "normalen" Gesprächen mit seinem Vater. Sie unterhielten sich über ihren Alltag, als wären sie schon seit Jahren wie ganz normale Familienmitglieder miteinander umgegangen. Dies brachte Raphael nicht dazu, seine Eltern plötzlich innig zu lieben, doch fand er so wenigstens eine Verbindung zu ihnen. Auch wenn sie natürlich nur auf den Erfolg ihres Sohnes aus waren. Ein weiterer Osbourne, der erfolgreich im Gebiet der Medizin war, kam für sie mehr als gelegen.
Als Sohn eines Mannes mit Einfluss, hatte Raphael die Möglichkeit früher als andere Studenten, in den praktischen Teil der Medizin einen Einblick zu erhalten. Er durfte Kollegen seines Vaters über die Schulter schauen und einigen Visiten beizuwohnen. So lernte er irgendwann Maja kennen. Ein junges Mädchen, ungefähr 14 Jahre alt, welches seit ihrer Geburt eine bislang unbekannte Herzkrankheit hatte. Sie war ein wahrer Sonnenschein und jegliches Person der Station konnte sie gut leiden. Auch der sonst so ruhige und verhaltene Raphael blühte in ihrer Gegenwart auf. Sie freundeten sich an, Raphael besuchte sie auch in seiner Freizeit und sie gingen oft im Park neben dem Krankenhaus spazieren. Den Altersunterschied konnten sie gut ausblenden. Raphael war mittlerweile 22 Jahre alt und Maja wurde ein wenig wie eine kleine Schwester für ihn. Sie war mehr Familie für ihn, als es seine Eltern oder sein Bruder je waren. Sie selber hatte keine Familie. Ihre Mutter hatte die gleiche Krankheit wie sie und war kurz nach Majas Geburt verstorben. Ihr Vater hielt das Leiden seiner Tochter nicht aus und verschwand eines Tages einfach. Sie erzählte ihre Geschichte ungern, da sie nicht wollte, dass die Menschen aus Mitleid nett zu ihr waren. Doch Raphael gab ihr keine Gesellschaft aus Mitleid und das wusste sie auch. Dennoch versprach er ihr eines Tages ein Heilmittel für sie zu finden. Als vorgezogenes Dankeschön schenkte sie ihm eine Mütze, welche sie einst gekauft hat, weil sie so weich war, aber nie tragen konnte da sie ihr viel zu groß war. Dadurch kam Raphael an die Mütze, die er bis heute noch trägt.
Die maximale Lebenserwartung mit dieser Krankheit war recht vage. So konnte man bereits als Kind der Krankheit zum Opfer fallen, aber auch erst in einem höheren Alter daran versterben. Maja wurde von den Ärzten als recht stabiler Patient eingestuft. Sie würde, wenn es keine größeren Vorkommnisse geben sollte, recht lange damit leben können. Doch wie sehr können sich Experten täuschen..  
Es war ein recht gewöhnlicher Tag. Raphael war mal wieder im Krankenhaus um etwas Praxis mitzuerleben und sie waren gerade mit der Visite fertig. Als er gerade im Plausch mit einer Schwester war, hörte er einen Alarm. Dieser Alarm bedeutete hier nie etwas gutes. Es war die Notklingel, was bedeute, es gab einen Notfall. Er hörte die Schwestern bevor er es sah. Gleich vier Schwestern rannten auf eine Tür zu, die er nur zu gut kannte. Es war Majas Zimmer. Fast schon wie ein Reflex, setzte er zum Spurt an und eilte den Schwestern hinterher. Im Zimmer angekommen, versetzte im der Anblick einen Schock. Das zierliche Mädchen war kreidebleich und lag regungslos auf dem Bett. Die Maschinen in ihrem Raum piepten und blinkten, während die Schwestern um das Bett herum wirbelten. Kein Arzt in der Nähe! Raphael riss sich aus seiner Starre und voller Adrenalin rief er einer der Schwestern zu. Sie sollte ihm einen Defibrillator bringen. Der Monitor zeigte an, dass Majas Herz aufgehört hatte zu schlagen. Er stieß die Schwestern beiseite und begann mit einer Herzrhythmusmassage. Damit würde er sie wahrscheinlich nicht zurückbringen können ,doch konnte er so die Zeit bis zur Ankunft des Defibrillator überbrücken. Wie auf Autopilot drückte er auf den Brustkorb des Mädchens. Er konnte sie so nicht gehen lassen.. er hatte ihr doch etwa versprochen. Tränen schossen ihm in die Augen, doch er durfte jetzt nicht nachlassen. Endlich kehrte die Schwester zurück und ab dann nahm Raphael es nur noch wie durch einen Schleier war. Nachdem alles soweit war, setzte er das Gerät an die  Brust des Mädchens und versetzte ihr einen Schock. Der Schlag durchzuckte den Körper des Mädchens.. doch nichts. "Mehr Volt." dachte er. Erneut setzte er zum Schlag an.. wieder folgte auf den Schlag nur das durchgehende Pfeifen des Monitors. "Mehr Volt!" die Stimme in seinem Kopf wurde lauter. Wieder ein Versuchs und wieder keine Reaktion, bis auf das Aufbäumen des jungen Körpers. "MEHR VOLT!" innerlich schrie Raphael und setzte zu einem weiteren Schlag an. Doch nichts geschah. Die Schwestern meinten, es wäre zu spät. Sie hatten Maja verloren. Zwei Ärzte betraten das Zimmer und übernahmen die Lage. Raphael stand nur da, starrte auf das Bett und ließ sich widerstandslos die Pads des Defibrillators abnehmen. Durch den Verkehr um das Bett wurde er immer weiter an den Rand des Raumes gedrängt, doch dies realisierte er alles garnicht. Das Gerede der Schwestern nahm er nur dumpf und entfernt war und alles, was um ihn herum geschah blendete er aus. Sein Blick lag nur auf dem bleichen Körper, der ihn wohl nie wieder anlächeln würde. Eine der Schwestern bemerkte ihn und führte ihn nach draußen. Auch dies ließ er ohne Wiederrede über sich ergehen. Sie brachte ihn in den Warteraum der Station, wo er auf einem Stuhl Platz nahm und wortlos aus dem Fenster starrte. Er wusste nicht wie lang er schon dort saß. Eine andere Schwester kam vorbei und fragte ihn, ob er etwas bräuchte. Ein kurzes "Nein." und ein starrer Blick aus dem Fenster waren seine Antwort. Nach einer Weile kam sein Vater. Er nahm ihn mit.. Raphael wunderte sich nicht einmal darüber, dass sein Vater ihn persönlich abholte. "Es war nicht deine Schuld, Sohn." die ganze Fahrt über war dies der einzige Satz, der gesprochen wurde.
Nach diesem Tag verließ Raphael sein Zimmer für ganze vier Tage nicht. Er rührte kaum Essen an und lag nur in seinem verdunkelten Zimmer. Selbst Freunde konnten ihn nicht erreichen. Er wies sie alle ab. Nach weiteren 2 Tagen begann er wieder sein Zimmer zu verlassen und aß auch wieder regelmäßig. Er wohnte sogar dem gemeinsamen Abendessen am Sonntag bei. Sein Bruder war mit seiner Verlobten vorbeigekommen. Doch konnte man Raphael seine Niedergeschlagenheit leicht ansehen. Er hatte tiefe Augenringe und hing wie ein nasser Sack am Tisch. Doch die Anwesenden überspielten dies mit einfachen Gesprächen. Irgendwann aber erhob sein Vater das Wort. Er hatte schon die ganze Zeit missmutig gen Raphael geblickt. "Ein Osbourne lässt sich durch so etwas nicht aus der Bahn werfen. Es war nicht deine Schuld und die Presse wird davon auch nichts erfahren." Typisch.. seinem Vater ging es wieder nur um die Öffentlichkeit. Am liebsten wäre er aufgestanden und gegangen. "Wenn hier jemand Schuld hat, dann das Mädchen selbst. Sie hat wahrscheinlich nicht regelmäßig ihre Medikamente genommen. Und ihre Eltern.. pah. Ihr Vater ist abgehauen, weil er es nicht aushalten konnte. Das konnte nichts werden!" verächtlich schnaubte Alexander Osbourne, ehe er einen Schluck aus seiner Tasse nahm. Unterbrochen wurde er jedoch von einem lauten Knall. Raphael hatte mit der Faust auf den Tisch geschlagen. Wutentbrannt starrte dieser seinem Vater entgegen "Nimm. Das. Zurück!" zischte dieser durch seinen zusammengebissenen Kiefer hindruch. "Was soll das ? Willst du damit.." ein erneuter Schlag auf die Tischplatte unterbrach den Vater "Wage es nicht Maja in den Dreck zu ziehen!"  mittlerweile war Raphael aufgestanden und stemmte sich mit geballten Fäusten auf dem Tisch ab. Sein Vater schaute ihn sowohl entgeistert als auch streng an. Ehe dieser Antworten konnte, erhob Raphael erneut die Stimme "Wenn hier jemand Schuld ist, seit ihr es." er deute auf seinen Vater und seinen Bruder "Ihr... ihr Ärtze, die sich einen Dreck darum scheren, was aus den Menschen wird. Euch kümmert es nur wie oft euer Name auf der Website des Krankenhauses steht und wie viele Preise ihr abstaubt. Alles andere geht euch doch am Arsch vorbei!" es war ihm egal, wie laut er wurde und wie die Anwesenden dies wohl finden würden. Er hatte sie alle so satt. Ohne ein weiteres Wort verschwand er in sein Zimmer. Er konnte keine Minute länger mit diesen Menschen verbringen.
Er verließ das Anwesen seiner Eltern nach zwei weiteren Tagen. Er hatte sich ein paar Sachen zusammen gesucht und Geld für den Notfall von der Bank geholt. Sein Vater hielt ihn nicht auf. "Wenn du jetzt gehst, brauchst du dich hier nie wieder blicken lassen." er hatte ihn nicht einmal angeschaut, als er ihm diese Drohung an den Kopf warf. Doch dies interessierte Raphael nicht weiter. Er zog die Tür hinter sich zu, suchte den nächsten Bahnhof auf und fuhr soweit, wie in dieser brachte.
Er würde auch so ein Experte auf dem Gebiet der Medizin werden und etliche Menschen von ihren Leiden erlösen.. dies war er Maja schuldig.

Daten

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Zuletzt von Raphael am 20.03.18 19:31 bearbeitet; insgesamt 11-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Raphael Osbourne   16.03.18 11:52


Nen-Steckbrief

Kampfstil

Raphael sucht den Kampf nicht gesucht auf, doch wenn er ihn so eine Situation geraten soll ,weiß er sich durchaus zu verteidigen. Jahrelanges Schwertkampftraining haben ihn zu einem passablen Schwertkämpfer gemacht, auch wenn er nicht gern damit prahlt. Zwar hatte er noch nie einen wirklich ernsten Kampf, doch war auch das Training nicht ohne und die Übungskämpfe wurden im späteren Verlauf durchaus realistisch gehalten. Durch sein Selbstbewusstsein im Umgang mit der Klinge und seiner Selbstbeherrschung strahlt er stehts eine gewisse Ruhe aus, auch wenn die Umstände schlecht für ihn stehen sollten. Zudem vergisst er nie seinen Kopf zu nutzen und sich dadurch eventuell Vorteile zu verschaffen, die Taktik des Feindes zu erkennen oder Muster zu erkennen. Ansonsten verlässt er sich auf  seine Geschwindig- und Wendigkeit, sein Geschick mit der Waffe und seine Reflexe.
Da Raphael eine Person ist, die nicht mit der Intention des Mordes den Kampf betritt, lässt er von Schusswaffen und anderen brachialen Waffen seine Finger. Obwohl er mit einer äußerst gefährlichen Klinge kämpft, will er seinem Gegenüber nicht mehr Schaden zufügen, als es notwendig ist. So kann es durchaus auch vorkommen, dass er seine Klinge erst gar nicht zieht und den Feind mit der "ungefährlichen" Variante in die Schranken weißt. Doch wird er nicht unvorsichtig oder arrogant. Er überschätzt sich nicht und nimmt jede Auseinandersetzung ernst. Selbst ein Profi kann durch eine ungeschickte Bewegung sein Leben verlieren.
Als Menschenfreund würde er nie das Leben von anderen Personen gefährden. So würde er zuerst für ihre Sicherheit sorgen, ehe er den Feind unschädlich macht.

Raphaels Klinge:
Spoiler:
 

Bei Raphaels Schwert handelt es sich um ein Nodachi, welches selbst für eine Klinge dieser Art recht groß ist. Mit einer Gesamtlänge von 1,85m ist es beinahe so groß wie er. Aufgrund dieser Größe trägt er es auch nicht an einem Waffengürtel, sondern führt es geschultert mit sich.
Die Klinge selbst besteht aus einem robusten, dunklem Stahl, der 13 mal gefaltet wurde und so durchaus von Qualität zeugt. Dementsprechend war es auch nicht gerade günstig, hat jedoch keine großartigen Verzierungen. Das Stichblatt wird von einem weißen Pelz umgeben. Die Schwertscheide ist aus einem robusten Material gefertigt und wurde schwarz lackiert. Verziert wird sie von weißen Kreuzen und einem roten Band.

Attribute

Stärke: 5
Geschwindigkeit: 20
Geschicklichkeit: 20
Zähigkeit: 10
Aura: 100
Fokus: 10

Fähigkeiten


Primäres Hatsu

-

Primärer Typ: Transmuter

Hatsu 1

Hatsu Name:

Nen-Typ:

Rang:

Beschreibung:

Konditionen:

Kosten:

Hatsu 2

Hatsu Name:

Nen-Typ:

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Beschreibung:

Konditionen:

Kosten:


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BeitragThema: Re: Raphael Osbourne   20.03.18 15:47

Bereit zum bewertet werden.

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BeitragThema: Re: Raphael Osbourne   20.03.18 19:06

So,

das ist schon mal eine sehr schön geschriebene Bewerbung und man kann sich gut ein Bild von deinem medizinisch begabten Menschenfreund machen ... ich kann ihn bereits jetzt schon nicht leiden.
Dancing

Es gibt nur zwei kleine Details, die noch verändert bzw. ergänzt werden müssen. Zum ersten schreibst du im "Aussehen", dass er aufgrund der spanischen Wurzeln seiner Mutter eher dunkle Haut hat. Da es in HxH vermutlich kein Spanien gibt, würde ich dich bitten, das zu streichen und stattdessen einfach "südländische Wurzeln" oder so zu schreiben.

Und zum zweiten schreibst du bei seiner Kleidung, dass seine Mütze für ihn einen großen, sentimentalen Wert hat. Jedoch wird sie in seiner Hintergrundgeschichte nicht erwähnt (außer ich hab es überlesen). Es wäre schön, wenn da noch geklärt wird, was die Mütze bedeutet.

MfG
Jules

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BeitragThema: Re: Raphael Osbourne   20.03.18 19:35

Heyho Poking

die "spanischen Wurzeln" wurden in "südländischen Wurzeln" geändert und das mit der Mütze.. hab ich tatsächlich einfach verpeilt. Ich hab es mit einem kleinen Satz ergänzt :
Spoiler:
 
Hoffentlich reicht es und damit ist die BW wieder fertig zum bewerten.

MfG
Raphael
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BeitragThema: Re: Raphael Osbourne   20.03.18 20:01

Yo, das passt so. Dann fühl dich angenommen und viel Spaß im RPG^^

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