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 Julien Chambers

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Julien
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Charaktersteckbrief


Julien Chambers

-

24

20. Mai

männlich

Mensch

Emitter

Charakter

Wenn man Julien zum ersten Mal begegnet, könnte man ihn durchaus als sympathischen Zeitgenossen bezeichnen, und es wäre ziemlich einfach zu sehen woher diese Schlussfolgerung kommt. Der junge Mann ist äußerst extrovertiert und kommunikativ, geht immer von sich aus auf Fremde zu und besitzt dabei kaum Berührungsängste, Scham oder Furcht vor Zurückweisung. Er ist humorvoll und herzlich, unverschleiert und direkt und scheint alle Menschen so zu nehmen wie sie sind. Seine fröhliche Sonnyboy-Natur lässt ihn schnell Anschluss finden und macht ihn häufig zum Zentrum von Partys und Freundeskreisen, eine Tatsache, derer er sich nicht nur bewusst ist, sondern die er auch zu genießen scheint, denn bereits nach wenigen Minuten mit der dauergrinsenden und in einer Tour ohne Unterbrechung quasselnden Frohnatur sollte jedem nur allzu klar sein, dass sich Julien selbst für unwiderstehlich toll hält und allzu gern seine eigene Stimme hört. Er neigt zu meist vollkommen unbeabsichtigter Arroganz und Herablassung.
Juliens Eltern sind die Vorsitzenden eines großen Kosmetik- und Hygieneartikel-Herstellers. Mit einem goldenen Löffel zwischen den Zähnen geboren, musste der Braunhaarige nie wirklich hart für irgendetwas arbeiten und bekam alles in seinen verwöhnten, kleinen Hintern geschoben. Dies resultierte nicht nur in einer oberflächlichen und für die wahren Sorgen der Menschheit bilden Persönlichkeit, sondern auch in einer Krankheit, die ihn innerlich wortwörtlich zerfrisst: Langeweile.

Julien ist ein absoluter Hedonist, der ohne Blick für Konsequenzen, Regeln oder Determinanten immer nur nach dem nächsten Kick, der nächsten Erfahrung und der nächsten Idee sucht. Tatsächlich besitzt der gut Braunäugige nicht unbedingt das, was man als Ideale oder Moral bezeichnen könnte, weder die „gute“, noch die „böse“ Version davon. Seine Handlungen werden weder durch Tugend oder Pflichtbewusstsein gesteuert, noch durch Boshaftigkeit oder Zerstörungswillen, sondern allein durch Bequemlichkeit, Wirtschaftlichkeit, Neugier und Spaß. Manche Menschen würden ihn daher als schwer einschätzbar oder wankelmütig bezeichnen. In einer Minute ist er noch ein netter Weggefährte, in der anderen versucht er dagegen jemanden aus einer Nichtigkeit heraus über das Ohr zu hauen oder gar umzubringen. Doch im Grunde ist das genaue Gegenteil der Fall: Juliens Motive sind nicht verschleiert oder schwer verständlich, sondern extrem simpel. Er tut, worauf er gerade Lust hat, was ihn gerade interessiert, und was ihm in der momentanen Situation am nützlichsten erscheint, sprich das, was den größtmöglichen Ertrag bei der geringstmöglichen Mühe einbringt. Dabei ist ihm die unterliegende Moral völlig egal. Er missachtet sie nicht aktiv, nein, es ist fast so, als würde er sie tatsächlich nicht verstehen. Mord ist für ihn schlicht eine Option, in den meisten Fällen die simpelste, direkteste und schnellste – und damit bevorzugte – Option. Würde man versuchen, ihm zu erklären, dass Mord oder andere Verbrechen falsch seien, wäre seine Antwort wohl weder ein „ja“, noch ein „nein“, sondern schlicht ein „Wieso?“. Wo andere einem lange geschmiedeten Plan oder einem höheren Ziel folgen, so würde sich Julien bereits aus einem lächerlich nichtigem Grund wie „Ich hatte Lust darauf“ oder „Es wirkte interessant“ auf eine lebensgefährliche Mission begeben. Gleichermaßen kann es passieren, dass er einem Weg, den er seit Monaten folgt, von heute auf morgen abschwört, schlicht, weil er spontan das Interesse daran verlor oder von irgendwas genervt war.
Aufgrund dieser völligen Ignoranz bezüglich Idealen und Weltanschauungen stellt sich ihm meist gar nicht die Frage, ob die Menschen um ihn herum nun gut oder böse sind … viel wichtiger ist ihm, ob er sie mag oder ob sie etwas haben, was er will. Erst auf Basis dieser Fragen würde er urteilen und handeln. Fraktionen, Organisationen oder Gruppen sind nicht Freunde oder Feinde für ihn … die individuellen Menschen sind es. Wer eine solch vereinfachte und ignorante Einstellung als egozentrisch bezeichnet, der hat voll und ganz recht: Julien ist ein hedonistischer Egoist und Egozentriker, der keine Aufmerksamkeitsspanne für etwas hat, was ihm keinen Spaß bereitet, und den die Welt, ihre Moral, ihre Fraktionen, ihre Gesetze und die Geschehnisse darin nicht interessieren, solange sie ihn nicht direkt betreffen. Ihn interessieren nur seine eigenen Launen und Stimmungen, die sich von heute auf morgen um 180 Grad drehen können. Für ihn stehen Vergnügung sowie die Befriedigung seiner Neugier vor jedem anderen Motiv.

Julien interessiert sich nicht im Geringsten für die Meinungen und Gefühle anderer Menschen, ebenso nicht für materiellen Besitz, Ruhm, Macht oder irgendetwas anderes in der Welt. Er existiert lediglich, um ein spaßiges, bequemes und interessantes Leben zu führen. Geld oder Luxus lehnt er nicht ab, ganz im Gegenteil, er liebt es, shoppen zu gehen, gut zu essen oder ein langes, heißes Bad zu nehmen. Tatsächlich könnte man ihn als typischen, verweichlichten Großstadtjungen bezeichnen, und seine Weltansichten und sein Benehmen lassen kaum Raum für Zweifel an der Tatsache, dass er in Reichtum aufwuchs und das Leben eines Mitglieds der weißen Oberschicht führte. Doch er würde sich nie darüber definieren oder den Verlust solcher Güter und Werte fürchten. Dies macht diesen hedonistischen Arsch auf eine merkwürdige Art und Weise bescheiden und genügsam, wenngleich dieser Eindruck schnell von seiner großkotzigen Schale wieder wettgemacht wird. Trotz seiner zahlreichen negativen Eigenschaften gibt es doch Leute, die gerade dies an ihm schätzen: seine Einfachheit, seine ungeschont ehrliche Direktheit, sein optimistischer Frohsinn, sein Witz und Charme, sein Wille, nur dem eigenen Kopf zu folgen. Auch Julien ist fähig, Sympathie für andere zu empfinden: interessante, mysteriöse oder widerspenstige Personen sprechen seine Neugier an und er sieht es fast schon als Herausforderung an, diese zu nerven, bis sie entweder explodieren oder resignieren. Es gibt keinen wirklichen Grund für dieses Verhalten, er findet es einfach nur witzig. Hier zeigt sich auch seine gemeine Ader, denn trotz seiner charmanten Hülle kann der Braunhaarige äußerst fies sein, wenn man ihn reizt. Sein egozentrischer, ignoranter, oberflächlicher Charakter schert sich nicht um fremde Emotionen, und Kaltherzigkeit sowie Brutalität sind für ihn keine Fremdworte, wenn er sie als Werkzeuge zum Erfolg ansieht. Entstehen aus solchen Konfrontationen Kämpfe, so nimmt er sie stets breit lächelnd entgegen, denn jede Art von Konflikt ist dem selbstbewussten und chronisch gelangweilten Hedonisten willkommen. Dabei geht es ihm nicht um das Blutvergießen, noch nicht einmal wirklich um das Gewinnen – wahrscheinlich würde er es sogar mindestens ebenso sehr genießen, wenn er als Verlierer aus der Sache herausgeht – sondern einfach nur um die interessante, neue Erfahrung, die solche Erlebnisse generieren können. Dabei merkt man schnell, dass der anfänglich oftmals leicht bekiffte, seichte oder mit dem Kopf in den Wolken zu stecken scheinende Julien alles andere als dumm ist. Tatsächlich verfügt er über einen scharfen, präzisen und grausam effizienten Verstand, der aufmerksam die Details in seiner Umgebung analysiert und dem es leicht fällt, andere Menschen zu lesen und zu durchschauen. Er genießt es, Gedankenspiele zu spielen und andere mental herauszufordern, und ihre Schwächen zu finden und gegen sie zu verwenden scheint ihm beinahe schon einen Kick zu verleihen.
Eine Sache, die ihm besonders am Herzen liegt, ist Sport. Julien war schon immer ein begeisterter Spieler aller Arten von Ball- und Mannschaftsdisziplinen, spielte eine kurze Zeit sogar in der ersten Uni-League des Fußball. Neben jenem ist er auch bewandert und begabt in Baseball, Volleyball, Lacrosse sowie Badminton … letzten Endes sind die Regeln und Details egal, sobald er einen Ball in der Hand hält und sein Gewicht und seine Beschaffenheit fühlt, kann er damit umgehen. Im Sport zeigt sich auch seine kompetitive Ader: er liebt es, sich mit anderen zu messen und sie herauszufordern. Sein großes Selbstbewusstsein und Ego schließen alle anderen Plätze als den der Nummer 1 in solchen Fällen kategorisch aus. In sportlichen Wettkämpfen gewinnt sein Charakter an ungewohntem Fokus und Ernsthaftigkeit, und der Rausch des Gewinnens treibt ihn in solchen Situationen an wie keine andere Sache auf der Welt. Man kann ihn wohl als Sport-Junkie bezeichnen.
Zusammenfassend ist Julien ein Zeitgenosse, mit dem man viel Spaß haben kann und der ein wertvoller und loyaler Verbündeter ist, solange man ihn an der Stange hält und für ihn etwas dabei herausspringt. Er hat eine Vorliebe für herausfordernde und charismatische Persönlichkeiten, die viel Spaß und Action bieten. Für jene könnte er ein treuer Mitstreiter sein. Wer jedoch glaubt, ihn mit dem Dienst an einem höheren Ziel begeistert zu können, ihn langweilt oder nervt, sowie versucht, mit diesem geborenen Egozentriker eine langanhaltende, tiefgehende Beziehung einzugehen, der wird schnell eines besseren belehrt. Denn letzten Endes interessiert den Braunhaarigen nur eines wirklich: er selbst.

Traits und Quirks

Vorlieben:
• Sport, insbesondere Ballsportarten
• sich selbst (oft etwas zu viel)
• Großstädte und ihr Nachtleben
• schlecht aussehen und schlecht aussehend gesehen zu werden
• Vanille
• sein Smartphone
• sportliche Wettkämpfe und der Rausch, den sie mit sich bringen
• Spaß und Abwechslung
• Shopping

Abneigungen:
• Langeweile
• Kinder
• Moralapostel
• Gesetze, Regeln, Normen
• Stress und Anstrengung
• Stille
• Pickel, Bartstoppeln, unordentliche Haare
• Frauen in Machtpositionen
• Humorlosigkeit

Stärken:
• Expertise in Ballsportarten
• clever
• selbstbewusst
• guter und schneller Redner
• spontan

Schwächen:
• eitel und oberflächlich
• egozentrisch
• launisch
• leicht abzulenken
• unempathisch


Erscheinung

Aussehen: Julien ist mit 1,81 Metern weder besonders groß, noch besonders klein. Er verfügt als professioneller Sportler über eine entsprechend trainierte, schlank-athletische Figur, wobei er eher auf der agilen anstatt auf der muskulösen Seite des Spektrums anzusiedeln wäre. Mit welligem, dichtem, haselnussbraunem Haar, das seinen Kopf geschickt und schwerelos umspielt, als würde es völlig natürlich so liegen und keine halbe Stunde am Morgen vor dem Spiegel benötigen (was absolut der Fall ist), großen, klaren Augen in der gleichen Farbe sowie einem verschmitzten, katzenhaft-schelmischem Lächeln, das unbeirrt zur Schau gestellt wird, könnte man den jungen Mann als absoluten Schönling bezeichnen. Tatsächlich schickt ihn sein Trainer gern zum Pressedienst, da Julien das Talent hat, ohne Punkt und Komma zu labern, ohne wirklich etwas zu sagen, und besonders die weiblichen Fans mit seinem optischen Charme einzulullen, etwas, was seine männlichen Mitspieler nicht im Geringsten nachvollziehen können. Er besitzt juvenile, doch nicht feminine Züge, eine spitze Nase und einen ausbalancierten Kiefer. Als Erbe eines Kosmetikartikel-Imperiums ist er stets gepflegt – manche würden sogar sagen, überpflegt – und legt großen Wert auf seine reine, weiße Haut, die gezupften Augenbrauen, sein akribisch glattrasiertes Gesicht und die manikürten Finger. Auffällig ist, dass er häufig ein dezentes Parfum trägt, das nach Vanille duftet, eine wenig maskuline Wahl. Er wirkt gepflegt, selbstsicher, ordentlich, charmant, offen und selbstbewusst, doch ebenso unseriös, wankelmütig und schelmisch auf Betrachter.

Kleidung: Julien ist jemand, der großen Wert auf seine Kleidung legt. Er bevorzugt teure, bekannte Marken und würde nie etwas anziehen, was dreckig, alt, billig oder kaputt ist, was wohl seiner verwöhnten, oberflächlichen Natur entspringt. Er lässt es sich daher auch nicht nehmen, die Optik fremder Menschen zu kritisieren und diese dahingehend zu belehren. Für ihn ist nämlich klar, dass sein Geschmack natürlich unfehlbar ist. Seine Klamotten fallen wohl in die Sparte „Großstadt“ und bestehen aus modernen und sportlichen Stücken. Er bevorzugt engere Schnitte, Shirts, Jeans, Hoodies und Mäntel. Die genauen Variationen passt er dabei an seine Umwelt und dem Wetter an. Grelle und aufdringliche Farben empfindet er als lächerlich, ebenso wie dumme Aufdrucke oder Motive. Beim Sport gehen auch schon mal Trikots und – je nach Disziplin – Schutzkleidung. Einer seiner Quirks ist, dass er Sneaker und Turnschuhe im Alltag eher weniger mag, stattdessen bevorzugt er Boots aus Echtleder. Schmuck trägt er selten.

Bilder:
 

Geschichte

Status: Fußball-Nationalspieler für die Vereinigten Staaten von Saherta

Story: Julien Chambers ist eines der drei Kinder des erfolgreichen Ehepaares Roland Chambers und Claire Chambers. Geboren in York New City, wo sich auch die Hauptresidenz sowie der Firmensitz seiner Eltern befinden, wuchs der Brünette quasi in der Großstadt auf, was ihn deutlich prägte. Obwohl er kein Einzelkind war – er hatte zwei ältere Brüder namens Jake und Noah (Zwillinge) – konnte man nicht behaupten, dass Julien nicht verwöhnt wurde. Roland und Claire waren die Gründer und Vorstandsvorsitzenden eines großen Kosmetik- und Hygieneartikel-Herstellers und hatten daher um ihr Vermögen nicht zu fürchten, doch der Preis, den sie zahlten, war ein Leben, das zum größten Teil aus Arbeit bestand. Die mangelnde Aufmerksamkeit, die sie Julien geben konnten, versuchten sie durch Geschenke zu kompensieren. Schon früh bekam der Junge alles, was er sich wünschte. Er hatte eine eigene Nanny, die niemals „Nein“ sagen durfte, einen Fahrservice zum Privat-Kindergarten sowie ein Zimmer bis unter die Decke gefüllt mit allerlei Spielsachen.
Je älter der jüngste Chambers jedoch wurde, desto mehr zeigte sich, dass diese antiautoritäre Erziehung alles andere als gut für den Charakter war.

Julien war ein schwieriges Kind. Er langweilte sich schnell, hatte keine Vorstellung von Wert und Geld, und versuchte alles mögliche, um die Aufmerksamkeit seiner Eltern für sich zu gewinnen. Hin und wieder lief er davon, machte Sachen kaputt oder geriet mit anderen Kindern in Schlägereien, nur damit er ehrliche Reaktionen von seinen Mitmenschen provozieren konnte. Unter diesem Verhalten litten auch seine schulischen Leistungen. Er war alles andere als dumm, doch er schien sich einfach keine Mühe zu geben, als wäre ihm alles egal. Der Name seiner Familie und der Reichtum, den er erben würde, ließen diese Einstellung zu.

Je älter er wurde, desto schwerwiegender wurde sein großkotziges Verhalten. Wie bei allen Teenagern war die Pubertät wohl die gravierendste Zeit. Julien interessierte sich kaum noch für die Schule und ließ seine Zensuren schleifen. Da sein Vater jedoch große Summen an Geld jedes Jahr spendete, musste er nicht fürchten, aus der renommierten Privatschule geworfen zu werden. Er nahm eine allgemeine „Mir ist alles scheißegal“-Einstellung an, ignorierte die Mahnungen und Bitten seiner bezahlten Aufpasser, schlich sich fast jeden Abend raus und kam erst in den Morgenstunden zurück aus dem Nachtleben der riesigen Metropole, was seine Familie zutiefst besorgte. Doch was sollte man machen? Er fand die richtigen, geerdeten Leute – die Bettler, die Schläger, die Gangs, die Dealer und die Junkies – so viel interessanter als diese Schnösel aus gutem Hause, mit denen er zur Schule ging. Bei diesen nächtlichen Ausflügen, die er nach seinem dreizehnten Lebensjahr häufiger unternahm, lernte er auch seine größte Leidenschaft kennen: den Sport. Zwar gab es auch in seinen Kreisen Vereine, doch Dinge wie Polo oder Crocket fand er einfach zu lahm. Es reizte ihn die brutalere Welt der Spiele … mit anderen aneinander geraten, in den Schlamm fallen, sich hin und wieder eine blutige Nase holen, schwitzen und sich verausgaben … diese Dinge, die ihn seine Mutter nie erlaubt hätte.
Und so stand er eines Abends bei Sonnenuntergang auf einem Basketball-Platz und warf mit einigen Kindern, deren Eltern wahrscheinlich im Jahr weniger verdienten als er pro Woche Taschengeld bekam, ein paar Körbe. Natürlich war es nicht einfach, von solchen Leuten akzeptiert zu werden. Zwar war Julien alles andere als verweichlicht (wenn man ihn fragte), doch er trug ständig die neusten Klamotten und machte auch kein Geheimnis daraus, dass er sich für besser hielt als nahezu alles und jeder. Doch er war schlagfertig und clever, noch dazu ein Naturtalent, was Basketball anging, und so war es am Ende nicht so schwer wie man es vielleicht glauben könnte, bei den normalen Kindern Anschluss zu finden. Auf diese Weise entwickelte er auch seine extrovertierte Sonnyboy Attitüde, die ihn bis heute begleitet.
Basketball war nur der Anfang. Rugby, Fußball, Lacrosse, Baseball, sogar Badminton und Volleyball probierte er die kommenden Jahre aus. Er trat Vereinen bei, spielte in jeder Sekunde, die er frei hatte, lief sogar einen Fußball jonglierend jeden Tag zu seiner Schule und zurück anstatt die Limousine seiner Eltern in Anspruch zu nehmen. Diese waren nebenbei bemerkt einfach froh, dass Julien endlich etwas gefunden zu haben schien, was ihn begeisterte und beschäftigte.

Als er siebzehn wurde, sprach ihn ein Headhunter an, der ihm eine Visitenkarte zusteckte. Er hatte das Spiel des Jungen beobachtet und wollte, dass er sich für ein Sportstipendium an der York New Universität bewarb. Tatsächlich kam Juliens Schulabschluss immer näher. Eigentlich hatte er nie daran gedacht, zu studieren (wozu auch? er musste in seinem Leben wohl nie arbeiten), doch ein Sportstipendium klang nach etwas, was er wirklich wollte. Etwas, was ihm wirklich Spaß machen würde.
Seine Eltern waren natürlich dagegen. Zum ersten handelte es sich bei der York New Universität um eine öffentliche Universität. Wieso sollte Jules da hin gehen, wenn er auch jede Privatuni bekommen könnte? Und zum zweiten war Sport nicht das, was Roland und Claire für ihren Sprössling im Sinn hatten, der eines Tages einmal die Firma übernehmen sollte. Es waren letztendlich seine Brüder, die ihm halfen, indem sie die Eltern überzeugten, den Jüngsten doch seine Träume leben zu lassen. Sie würden die Firma übernehmen. Nach einigen Monaten, in denen die Jungs sie dauerhaft bearbeiteten, stimmten die Chambers letztendlich zu und ließen Julien ziehen. Mit 18 Jahren zog er in eine eigene Wohnung (natürlich bezahlt vom Geld seiner Eltern) und trat ein Sportstudium an. Den Aufnahme- und Auswahltest für das Stipendium, der ein rigoroses Sportprogramm beinhaltete, bestand Julien gerade so, doch das spielte für ihn keine Rolle. Er trat der Uni-Mannschaft des Fußball bei und traf endlich auf Spieler, die mit ihm mithalten konnten. Es handelte sich hier immerhin nicht um irgendeine Mannschaft, sondern die offizielle Mannschaft einer großen Universität, die in internationalen Turnieren gegen andere Universitäten antrat. Zu solchen Spielen kamen tausende von Zuschauern, und Jules fühlte sich pudelwohl. Er war nicht der beste Spieler, aber bei weitem auch nicht der schlechteste, und seine souveräne Ballkontrolle sowie sein subjektiv gutes Aussehen brachten ihn den ein oder anderen – besonders weiblichen – Fan ein, sodass er nach nur zwei Saisons von einem professionellen Fußballclub unter Vertrag genommen wurde.

Heute, in der Gegenwart, ist Jules einer der Nationalspieler der Vereinigten Staaten von Saherta und kann damit, entgegen der Erwartungen aller Menschen, die ihn jemals kannten, sogar seinen eigenen Lebensunterhalt bestreiten. Er verdient nicht so viel wie seine Eltern, und er ist auch kein Superstar (immerhin ist er keiner der Top-Spieler, sondern noch immer jung und sitzt zwei von drei Spielen auf der Bank), doch er liebt, was er tut. Er spielt nicht für das Geld – das hatte er davor auch schon – und er spielt nicht für den Ruhm – auch wenn er den, seiner Meinung nach, absolut verdient hat. Er spielt einfach, weil er es liebt, sich mit anderen zu messen. Weil das ganze Leben letztendlich ein großes Spiel ist. Er ist ein Junkie für Adrenalin, für den Rausch, die Geschwindigkeit und das Erlebnis des Wettkampfs und Gewinnens, der neuen Erfahrungen und des Spaßes.
Die Nationalmannschaft war auch der Ort, an dem er sein Nen unter Verschluss der Öffentlichkeit vom Trainer lernte, einem Mann namens Yürgen Klob. Denn was nur wenige wissen, ist, dass in der absoluten Profi-Liga nahezu jeder das Basiswissen von Nen beherrscht, um mitzuhalten, was wohl kaum überraschend ist angesichts der Tatsache, dass sich dort die körperlich fittesten und geschicktesten jungen Leute der Nation sammeln, auch wenn vor den Augen der Zuschauer die Verwendung von flashy Hatsu strengstens untersagt ist.

Daten

Accounts: Erstaccount

Avatar: Oikawa Tooru aus Haikyuu

NPC: -

Woher: -




Zuletzt von Julien am 01.08.20 12:14 bearbeitet; insgesamt 7-mal bearbeitet
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Julien
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Nen-Steckbrief

Kampfstil

Julien ist kein typischer Schläger, der sich gern in Hintergassen mit anderen prügelt, und das sieht man ihm wohl auch an. Trotz allem würde er sich auch nicht als Pazifisten bezeichnen. Der hedonistische Sonnyboy liebt Konflikte und Auseinandersetzungen, Wettbewerbe, ebenso wie das Gefühl von Adrenalin in der Blutlaufbahn, Risiko im Hinterkopf und der Gefahr, die einem über den Rücken läuft. Sie lässt ihn sich lebendig fühlen, und er würde einer Herausforderung niemals aus dem Weg gehen, auch wenn er nur selten Gefallen an stumpfer Gewalt findet.
Im Kampf ist Julien wie auch im Alltag eher verspielt und listig, trickreich, spontan und wenig ernst. Es geht ihm selten ums Gewinnen und mehr um den Spaß, sofern man nicht seinen Sportsgeist weckt und ihm zu einem Spiel herausfordert, was seine kompetitive Ader ansprechen würde. Seine locker-leichte Art ist jedoch nicht mit Freundlichkeit zu verwechseln, denn man kann dem Brünetten durchaus eine gemeine und grausame Ader zusprechen, die sich nicht um Kollateralschäden oder gar Mord schert. Tatsächlich besitzt er kaum etwas, was man als Zurückhaltung, Selbstregulation oder Angst vor Konsequenzen bezeichnen könnte. Trotz seiner Intelligenz und Cleverness ist Julien kein Stratege, der von vornherein alle Schritte durchplant. Er bevorzugt es, sich auf seine Spontanität und Geistesgegenwertigkeit zu verlassen, um Probleme dann zu lösen, wenn sie auftreten. Klassische Waffen benutzt er selten, wenn, dann wohl Messer oder seinen eigenen Körper, doch er hat gelernt, dass auch Bälle töten können, wenn man sie mit Nen verbindet. Letzteres verwendet er sparsam, da sein Hatsu nicht für offensive Zwecke gedacht ist und viel Aura verbraucht. Was man dem anfangs eher eitel und verwöhnt wirkenden Mann auf den ersten Blick nicht ansieht, ist, dass er relativ locker mit Verletzungen oder Lebensgefahr umgeht, oder wie er es wohl ausdrücken würde … yolo.


Attribute

Stärke: 5
Geschwindigkeit: 20
Geschicklichkeit: 20
Zähigkeit: 10
Aura: 100
Fokus: 20

Fähigkeiten
• Ten
• Zetsu
• Ren
• Hatsu 1, Hatsu 2

Primäres Hatsu

Netherswap – Juliens primäres Hatsu, eine Fähigkeit die er Netherswap nennt, besteht darin die Position von zwei verankerten Gegenständen oder Menschen miteinander zu vertauschen. Es handelt sich um eine klassische Emitter-Fähigkeit, die so unberechenbar, vielseitig, wechselhaft und schwer einzuschätzen ist wie ihr Anwender auch.

Primärer Typ: Emitter

Hatsu 1

Hatsu Name: Nether Charge

Nen-Typ: Emitter

Rang: E

Beschreibung: Nether Charge ist ein Hatsu, mit dem Julien einen Anker kreieren kann. Dieser Anker besitzt keine eigenen Fähigkeiten und dient nur dazu, um darauf weiterführende Hatsu aufzubauen. Um einen Anker zu erzeugen, muss der Anwender den Gegenstand am Körper tragen und mit seinem Nen aufladen. Einmal aufgeladen bleibt das Objekt so lange ein Anker, bis es entladen wird. Jeder Gegenstand kann nur eine Ladung gleichzeitig halten. Setzt er Nether Charge ein, obwohl er die maximale Anzahl an Ankern bereits besitzt, wird der jeweils älteste Anker entladen. Julien selbst gilt als Anker und zählt nicht in die Maximalzahl seiner Anker mit hinein.
(Maximalzahl an Ankern = 2 + 1 pro 33 Fokus)

Konditionen:
• als Anker können nur leblose Objekte dienen, die nicht größer als ein Fußball sein dürfen
• es kann immer nur ein Objekt gleichzeitig aufgeladen werden
• es dauert eine volle Stunde, um ein Objekt aufzuladen und zu einem Anker zu machen, und in dieser Zeit muss das Objekt stets in der Nähe des Anwenders sein (am Körper getragen werden)
• während der Aufladung besitzt Julien eine Aura-Regenerationsrate von 0%
• aufgeladene Anker halten ewig, doch verlieren ihre Ladung bei einmaliger Anwendung
• da Anker mit dem Nen des Anwenders angereichert sind, können sie mittels Gyo entlarvt werden, ohne Gyo wirken sie jedoch wie jeder andere Gegenstand auch

Kosten: 0 Aura

Hatsu 2

Hatsu Name: Nether Swap

Nen-Typ: Emitter

Rang: B

Beschreibung: Nether Swap ist die Haupttechnik von Julien. Sie erlaubt es, die Position zweier durch Nether Charge kreierter Anker miteinander zu vertauschen, wobei sie ohne zeitliche Verzögerung zum Standort des jeweils anderen Ankers teleportiert werden und dabei die etwaige Bewegungsrichtung, kinetische Energie und Geschwindigkeit des jeweils anderen Ankers übernehmen. Beim Einsatz von Nether Swap wird das Nen des Ankers verbraucht und kann danach erst wieder verwendet werden, nachdem er erneut mittels Nether Charge aufgeladen wurde. Eine Besonderheit ist, dass Juliens Körper selbst als dauerhafter Anker gilt, der seine Ladung niemals verliert. Wenn ein Mensch einen Anker am Körper trägt oder berührt, wird dieser mit diesem teleportiert. Es ist jedoch eine Ladung pro Mensch nötig. Die Reichweite der Teleportation ist dabei landesweit, d.h. Anker weit außerhalb der En-Reichweite können miteinander vertauscht werden, jedoch nicht über Weltmeere hinweg.

Konditionen:
• jede Teleporation verbraucht die Ladung der daran beteiligten Anker
• jeder Mensch benötigt eine Ladung, sollen drei Menschen teleportiert werden, müssen dafür drei Anker entladen werden
• ein Anker muss berührt oder am Körper getragen werden, um einen Menschen zu teleportieren
• ein Anker kann keine anderen Gegenstände und Objekte teleportieren, mit Ausnahme von Kleidung/Ausrüstung, die der zu teleportierende Mensch am Körper trägt

Kosten: 50 Aura pro Tausch (unabhängig davon, wie viele Anker an einem Tausch beteiligt sind)

Hatsu 3

Hatsu Name: Instant Charge

Nen-Typ: Emitter

Rang: D

Beschreibung: Instant Charge ist ein auf Nether Charge aufbauendes Hatsu, das einen entladenen Anker augenblicklich aufladen kann, ohne ihn wie bei Nether Charge nötig eine Stunde am Körper tragen zu müssen. Dabei wird jedoch die Ladung von zwei bestehenden Ankern verbraucht.

Konditionen:
• verbraucht die Ladung von zwei beliebigen Ankern, um ein Objekt augenblicklich mit Nether Charge aufzuladen
• das aufgeladene Objekt muss sich in der En-Reichweite des Anwenders befinden und er muss wissen, wo es ist
• es können nur Objekte aufgeladen werden, die irgendwann zuvor schon einmal ein Anker gewesen waren

Kosten: 0 Aura

Hatsu 4

Hatsu Name: Little Star

Nen-Typ: Emitter, Enhancer

Rang: D

Beschreibung: Julien lädt einen Ball mit seinem Nen auf. Der Ball wird dadurch für alle, die nicht mit seiner Aura synchronisiert sind (also alle außer er selbst) deutlich schwerer und härter, fühlt sich an als bestünde er aus Blei, und kann, als wäre er ein Nen-Geschoss, Feinde verletzen, die sich mit Aura schützen. Der Ball hat dabei die gleiche zerstörerische Wirkung wie die eigentliche Aura des Anwenders es auch hätte, wenn er mit der gleichen Kraft und Geschwindigkeit wie der Ball zuschlagen würde. Die Aura bewahrt den Ball auch vor Beschädigung, solange das schützende Nen nicht durchdrungen wird.

Konditionen:
• kann nur mit Bällen angewandt werden (Fußbälle, Volleybälle, Golfbälle etc.)
• der Anwender muss den Ball zu Beginn der Technik in der Hand halten
• verlässt der Ball die En-Reichweite des Anwenders, wird das Hatsu aufgelöst

Kosten: 1 pro 10 Fokus pro Post (+20% wegen Enhancer)


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Fertig und bereit zur Bewertung.

Ich habe zu RPG Start 170 NP ausgegeben:
15 für Zetsu
15 für Ren
100 für Hatsu 2
40 für Attribute

der Char startet mit Nen, 20 Attributspunkten als Grundwert, +15 Attributspunkten und +1 Hatsuslot vom Nenwürfel :^)
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